Wer hätte es gedacht, ich gehe mit der modernen Technik. Ich wollte mir die Biografie meines neuen Lieblingsphysikers kaufen. Normalerweise schützt ja neueste DRM-Grütze das Wissen der Welt vor den Blicken des durchschnittlichen Linux-Users, aber bei buch.de wird das Buch als PDF verkauft. PDF kann jedes Betriebsystem lesen. Da kann ja eigentlich nicht viel schief gehen.

Ich dachte schon fast, ich könnte mal einen lobenden Artikel schreiben, dass endlich jemand eingesehen hat, dass diese DRM-Scheiße nur Kunden abschreckt. Aber als ich den Downloadlink kriegte, sah ich: Ich wurde verarscht! Natürlich haben Sie es nicht eingesehen. Das Buch ist nicht als PDF zu kriegen, sondern man muss eine Datei mit der unschönen Endung .acsm mit propritärer Adobe-Software (Adobe Download Editions) öffnen, dann darf man es in genau dieser Adobe-Software lesen. Die Software läuft natürlich nicht unter Linux. Und von PDF also keine Spur.

Nächstes Mal dann also wieder Bücher auf Papier bei Amazon statt Ebooks bei Buch.de.